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Mareike R.: Die Transformation vor meinem Fenster

14. Juni 2011, von Georg Koessler,

Nun, ich schau die ganze Welt mit meinen eigenen Augen an!

Ich schaue aus dem Fenster und sehe eine Stadt …. „Nein!“ schreit das Mädchen mit dem knall blau-gepunkteten Shirt, „Ich bin jetzt dran“. Direkt vor meinen Füßen spielen Kinder Hüpfekästchen, alte Frauen schauen ihnen zu und spielen „Mensch ärgere dich nicht“. Mein Blick schweift nach links, ein junger Mann gräbt mit einer Schaufel seinen Garten um, er pfeift: „Ich war noch niemals in New York, Ich war noch niemals auf Hawaii…“. Seit kurzem verkauft er sein selbst-angebautes Gemüse. Von links dringt Saxophonmusik an meine Ohren, dass vor ein paar Jahren stillgelegte Schwimmbad füllt sich mit neuem Leben, der junge Musiker aus Amsterdam probt für seinen Auftritt. Paula eine junge Ingenieurin werkelt an ihren energieeffizienten Dämmstoffen.

Doch was ist dass? (more…)

Publikation

Die Beiträge in diesem Debattenblog beziehen sich auf das Essay „Mentale Infrastrukturen. Wie das Wachstum in die Welt und in die Seelen kam.“ von Harald Welzer. Wir wollen mit diesem Blog über die Analysen und Ideen des Essays diskutieren und dabei junge Menschen zu Wort kommen lassen. Alle Leser/innen sind aber dazu eingeladen, unsere Gastbeiträge zu kommentieren und zu verlinken. Der Essay kann hier bestellt oder runtergeladen werden.

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Kunst für das „gute Leben“

Mentale Infrastrukturen

Unter „mentalen Infrastrukturen“ versteht Harald Welzer Denkparadigmen, welche geprägte sind durch Alltagsroutinen, Gewohnheiten, Wahrnehmungs- und Deutungsmuster, die ihrerseits an den materiellen und institutionellen Infrastrukturen der Außenwelt gebildet sind. Beispielsweise das „Shoppen“ als Vergnügen zu sehen oder den Anspruch an sich selbst, einen guten Lebenslauf zu haben. Diese Infrastrukturen sind vor Allem von den spezifischen Produktions- und Konsumtionsverhältnissen in einer Gesellschaft abhängig und lassen sich sehr schwer verändern. Menschen werden mit diesen Leitvorstellungen geboren: Fortschritt, Freiheit, Wohlstand – und eben Wachstum